Edeldrucke - Bilder, für die man Zeit und Sonne braucht

Cyanotypie
( "Eisenblaudruck" )
beruht auf der Lichtempfindlichkeit einiger Eisensalze (Ferrisalze).

Unter Zuhilfenahme des roten Blutlaugensalzes ergibt sich die Blaufärbung. (Bekannt ist die Blaupause der Architekturbüros.)

Mit Hilfe eines Kontaktnegativs lassen sich so unter UV-Licht Bilder auf die verschiedensten Trägermaterialien belichten. Entwickelt wird mit Wasser.
Martina, Cyanotypie © U. Brunbauer
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Gummidruck und Salzprint
In den Anfängen der Fotografie gab es weder Vergrößerungsapparate noch vorkonfektionierte Fotochemikalien oder –papiere. Deshalb experimentierten Chemiker und Fotografen, um einen Positivabzug herzustellen. Dabei entstanden die „Edeldrucktechniken".
Sie waren ab etwa 1830 sehr beliebt, gerieten aber wegen des großen Arbeitsaufwandes und der gesundheitlichen Risiken in Vergessenheit.